Ein Stück Tanz, Schauspiel, Musik, basierend auf "Gespräch im Gebirg" von Paul Celan mit einer poetischen Antwort von Thaer Ayoub
Da ist ein Prosatext "Gespräch im Gebirg", aufgeschrieben 1959 von einem jüdischen Autor, der die Shoah überlebte. Darin gehen Jud klein und Jud groß aufeinander zu, begegnen einander im Gebirg, führen ein Gespräch, in dem die Sprache an ihre Grenzen stößt und die Ohnmacht vor dem Unfassbaren, Unsagbaren spürbar wird. Das Gebirg - ein Ort der Einsamkeit, der Abgeschiedenheit, in dem man sich klein und ausgeliefert fühlen kann. Ein Bild für das Exil, für verschiedene Exile.
Und Paul Celan hatte gesagt, dass er nicht möchte, dass man seine Texte autobiographisch versteht. Sie sind mehr.
So beschäftigen sie sich mit diesem Text seit 2023, durch die letzten zwei Jahre und ihre Ereignisse hindurch und finden in "Gespräch im Gebirg" Echos der aktuellen Geschehnisse, neue und alte Traumatisierungen und ihren Folgen, die wir alle unterwegs sind, "auf dieser Straße hier, von der sie sagen, dass sie schön ist", abgetrennt voneinander, oder miteinander?
Zusätzliche Informationen
Performance, Text: Thaer Ayoub
div. Blockflöten, Performance: Raphael Isaac Landzbaum
Konzept,Tanz, Schauspiel: Yael Schüler
Choreographie: Katja Münker
Œil extérieur: Muriel Bader
Produktionsleitung: Mali Haustrate
Kostüme: Sandra Markgraf
div. Blockflöten, Performance: Raphael Isaac Landzbaum
Konzept,Tanz, Schauspiel: Yael Schüler
Choreographie: Katja Münker
Œil extérieur: Muriel Bader
Produktionsleitung: Mali Haustrate
Kostüme: Sandra Markgraf
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April 2026
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