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Was heißt es, wirklich zu sehen? Dieses chorsinfonische Konzert des Ölbergchores begibt sich auf eine besondere Spurensuche – zwischen Licht und Dunkel, Klang und Stille, äußerem Blick und innerer Erkenntnis.


Im Zentrum steht die Messe solennelle in einer Fassung für Kammerorchester und Orgel von Louis Vierne. Fast blind geboren und später vollständig erblindet, schuf Vierne eine Musik von überwältigender Farbigkeit und innerer Leuchtkraft.

Ergänzt wird das Programm durch das opulente Konzert für Orgel, Streicher und Pauken g-Moll von Francis Poulenc. Als gläubiger Katholik und zugleich offen homosexuell lebender Künstler bewegte sich Poulenc zwischen gesellschaftlicher Unsichtbarkeit und persönlichem Bekenntnis – eine Spannung, die in seiner Musik kraftvoll hörbar wird.

Auch Jean Langlais, seit früher Kindheit blind, eröffnet mit Caritas Christi eine Klangwelt, die ein Hören jenseits des Sichtbaren erfahrbar macht. Es musizieren der Ölbergchor und das Kammerorchester concerto Kreuzberg. Die Orgel spielt und im Poulenc dirigiert Christoph Ostendorf; die Gesamtleitung liegt bei Johannes Weber. Zugleich markiert dieser Abend einen besonderen Neubeginn: Es ist das Antrittskonzert von Johannes Weber als neuem Leiter des Ölbergchores und der evangelischen Kirchengemeinde Kreuzberg.

Ein Konzert von großer Opulenz und Strahlkraft – und eine Einladung, mit dem Herzen zu sehen.


PROGRAMM

Francis Poulenc
Konzert für Streicher, Pauke und Orgel in G-Moll

Louis Vierne
Messe solenelle in einer Fassung für Kammerorchester und Orgel (Einrichtung: J. Weber)

Jean Langlais
Caritas Christi


Mitwirkende
  • Kammerorchester concerto Kreuzberg
  • Christoph Ostendorf (Orgel + Dirigat Poulenc) Johannes Weber, Gesamtleitung und Orgel

Beide Konzerte beginnen um 20:00 Uhr

Tickets für Freitag, 24. April: https://eveeno.com/164190667
Tickets für Samstag, 25. April: https://eveeno.com/mitdemherzensamstag
Termine
April 2026
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