Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus findet am Dienstag, 27. Januar 2026 um 18.00 Uhr eine öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche statt.
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ Mit diesem Apell proklamierte der frühere Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1996 den 27. Januar zum bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau nahe der Stadt Oświęcim im besetzten Polen.
Die bezirkliche Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche erinnert an eine bis dahin beispiellose Verhaftungs- und Gewaltwelle der Nationalsozialisten, die als „Köpenicker Blutwoche“ bekannt wurde. Vom 21. bis 26. Juni 1933 verschleppten und misshandelten Einheiten von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) mehrere hundert politisch Andersdenkende, Jüdinnen und Juden, wobei mindestens 23 Menschen starben.
Die „Köpenicker Blutwoche“ steht stellvertretend für die Phase der Machteroberung, in der die Nationalsozialisten gezielt und öffentlich mit Einschüchterung, Folter und Mord agierten.
Die Gewalt fand nicht im Verborgenen statt, sondern in aller Öffentlichkeit und vor den Augen der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Bis heute zeigen diese Ereignisse, wie wichtig Zusammenhalt und eine starke Zivilgesellschaft sind.
Zusätzliche Informationen
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