Direkt zum Inhalt

Öffentliche Führung auf Englisch

Jiddisch nimmt einen beson­deren Platz im kulturellen Erbe Deutsch­lands ein. Vor über tausend Jahren in den deutsch­sprachigen Regionen Europas ent­standen, wurde es zur Alltags­sprache der aschke­nasischen Jüdinnen und Juden – und beglei­tete sie auf ihren Wegen in der Diaspora. Doch Jiddisch ist nie ganz aus Deutsch­land ver­schwunden.



Mit der Auf­klärung änderte sich die Rolle der jüdischen Minder­heit, viele wandten sich der deutschen Sprache zu. Bereits in den 1880er Jahren brachte eine neue Ein­wanderungs­welle jiddisch­sprachiger Jüdinnen und Juden eine selbst­bewusste, leben­dige Kultur mit: Jiddisch wurde zur Sprache von Literatur, Theater, Politik, Liedern – und jüdischer Iden­tität.


Der Holo­caust vernichtete über fünf Millionen jiddisch­sprachige Menschen. Die Sprache über­lebte in kleinen Gemein­schaften – und heute wächst in Berlin wieder eine neue Szene: Künst­ler:innen, Wissen­schaft­ler_innen und Aktivist:innen ent­decken Jiddisch neu – darunter auch der Guide dieser Tour.


Die Führung beleuch­tet die oft über­sehene Rolle des Jiddischen im jüdischen Leben Deutsch­lands. Gleich­zeitig lädt sie dazu ein, über die Bedeutung von Sprache in der eigenen Familien­geschichte und Identität nach­zudenken.



(Führung auf Englisch)
Zusätzliche Informationen
Treffpunkt: Altbau EG, „Meeting Point“ im Foyer Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Preis: 6,00 €

Ermäßigter Preis: 3,00 €
Termine
September 2025
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30