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KW Institute for Contemporary Art - KUNST-WERKE BERLIN e. V.
Hof des KW Institute for Contemporary Art mit Café Bravo © KW Institute for Contemporary Art, Foto: Fette Sans

KW Institute for Contemporary Art

Zeitgenössische Kunst im Scheunenviertel

Das KW Institute for Contemporary Art versteht sich als Treffpunkt der Kunstszene. Es zeigt in verschiedenen, wechselnden Formaten zeitgenössische Kunst.

Das KW Institute for Contemporary Art bietet Raum für lokale und internationale Gegenwartskunst in der Spandauer Vorstadt . Auf vier Etagen entdecken Sie in einer historischen Margarinefabrik regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Das Haus versteht sich als ein Ort für progressive Ausstellungen und fördert innovative Kunstpraktiken mit politischem und gesellschaftlichem Hintergrund. Seit 1998 ist das KW auch maßgeblich an der Berlin Biennale beteiligt, die zu den etablierten Kunstevents der Hauptstadt zählt.

Von der Margarinefabrik zum Ausstellungs- und Begegnungsort für zeitgenössische Kunst

Anfang der 90er Jahre wird die alte Margarinefabrik als typisches Beispiel Berliner Industriekultur wiederentdeckt. Klaus Biesenbach, heute Direktor im New Yorker MoMa PS1, mietet das Gebäudeensemble zusammen mit einer Gruppe junger Kunstinteressierter und entwickelt daraus das KW Institute for Contemporary Art schnell zu einer festen Größe in Berlins Kunstszene. Im Rahmen der Berlin Biennale verschafft Biesenbach der neuen Institution weltweite Bekanntheit. Das Haus verzichtet bewusst auf eine eigene Sammlung, um möglichst flexibel und offen zu sein. Auf diese Weise lassen sich aktuelle Tendenzen im internationalen Kunstbetrieb in wechselnden Ausstellungen einbinden.

Das KW versteht sich dabei als Ort des Austauschs – zwischen Künstlern, Publikum und Akteuren der Kunstszene. Dabei wird mit neuen Formaten, Ideen und Inhalten experimentiert. Zu den bekannten Größen im Programm zählen beispielsweise Christoph Schlingensief, Harun Farocki, Fassbinder oder Matthew Barney.

Die Ausstellungsgebäude bilden ein Karree, in dessen Mitte sich der kopfsteingepflasterte Innenhof befindet. Highlight ist das von Dan Graham entworfene Pavillon-Café aus Stahl und Glas. Hinter der denkmalgeschützten Fassade des Vorderhauses verteilen sich die jeweiligen Ateliers und Showrooms auf den umgebauten Etagen. Eine hölzerne Wendeltreppe führt vom Ausstellungsraum im Parterre ins darüber liegende Stockwerk. Dort eröffnet sich Ihnen ein weitläufiger Saal mit hohen, freigelegten Gewölbebögen. Seit den Umbauten und Erweiterungen von 2016 konzentriert sich das KW verstärkt auf offene Events für Besucher. Die Ausstellungsräume werden um zwei weitere Etagen unter dem neuen Direktor Gruijthuisen erweitert.

Highlights des Museums

  • wöchentliche Veranstaltungsreihe The Weekends mit Lesungen, Performances und Vorträgen
  • Café Bravo im Innenhof, konzipiert von Dan Graham
  • Ausstellungsort der Berlin Biennale
  • denkmalgeschütztes Vorderhaus mit historischer Fassade

Weitere Kunstadressen in der Spandauer Vorstadt

Auf der Auguststraße finden Sie eine große Anzahl an Galerien und Kunsthäusern. So lohnt sich ein Besuch bei der Alfred-Ehrhardt-Stiftung. Seit 2002 stellt sie Werke des gleichnamigen Künstlers der neuen Sachlichkeit aus. Zu sehen sind Gemälde, Grafiken, Fotografien und Filme. Neben dem Archiv können Sie hier auch zeitgenössische Fotografien und Medienkunst sehen. Die Stiftung stellt bewusst das Werk Ehrhardts zeitgenössischen Arbeiten gegenüber. In der unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich einer der Urgesteine der Galerienszene im Nachwende-Berlin, die Galerie Eigen + Art. Das Team um den Galeristen und die „Institution“ Gerd Harry Lybke präsentiert alle Varianten zeitgenössischer Kunst.

Unsere Tipps für Ihren Besuch

Das KW Institute for Contemporary Art erreichen Sie über den S-Bahnhof Oranienburger Straße mit der S1, S2 und S25. Alternativ können Sie die Straßenbahnen M1 und M5 nutzen. Der Bahnhof ist knapp 300 Meter von der Galerie entfernt. Von den U-Bahn-Stationen Oranienburger Tor (U6), Weinmeisterstraße (U8) oder Rosenthaler Platz (U8) sind Sie jeweils in circa 10 Minuten zu Fuß am KW. Am Dienstag hat das Haus geschlossen. Donnerstagabend erhalten Sie freien Eintritt. Gruppen ab zehn Personen bezahlen einen reduzierten Eintrittspreis.

 

Öffnungszeiten

Montag 11:00 – 19:00
Mittwoch 11:00 – 19:00
Donnerstag 11:00 – 21:00
Freitag 11:00 – 19:00
Samstag 11:00 – 19:00
Sonntag 11:00 – 19:00
Öffnungszeiten (Zusatzinfos)