Giacomo Puccini schuf mit seiner letzten, unvollendeten Oper Turandot über das berühmte «Nessun dorma» hinaus eine unvergleichliche Partitur: Um ein märchenhaftes Fantasie-China zu erzählen, vermischte er traditionell chinesische Musik, pentatonische Skalen, ungewohnte Klangfarben und schroffe Dissonanzen zu einem Kolorit, das zwischen lyrischer Zartheit und brachialer Wucht changiert.
Franco Alfano vollendete die Oper und schrieb einen für Puccini ungewöhnlich versöhnlichen Schluss, der in dieser Inszenierung von Lorenzo Fioroni konterkariert wird: In einem zeitlosen Staat, der an gegenwärtige Militärdiktaturen erinnert, bleiben Brutalität und Trauma omnipräsent.
Camilla Nylund, bekannte für ihre unvergleichlichen Wagner- und Strauss-Portraits, ist hier für einmal im italienischen Repertoire in der herausfordernden Titelrolle zu erleben.
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