Auf dem Programm stehen Lieder für Tenor und Sopran, darunter die „Drei Hymnen für hohe Singstimme und großes Orchester“ nach Texten von Friedrich Hölderlin.
Strauss vertonte die Gedichte zu Beginn der 1920er-Jahre mit ausgeprägtem Sinn für Kantabilität und eine besonders farbenreiche Orchesterbehandlung.
Mit „Les Préludes“ erklingt Liszts wohl bekannteste Symphonische Dichtung. Ihre programmatische Idee geht auf ein Gedicht des französischen Schriftstellers Alphonse de Lamartine zurück, das der Frage nachgeht: Was ist unser Leben anderes als eine Folge von Präludien zu jenem unbekannten Gesang, dessen erste und feierliche Note der Tod anstimmt? Klanglich opulent und zugleich fein differenziert präsentieren sich auch die „Festklänge“.
Das ursprünglich als Hochzeitsmusik konzipierte Werk wurde 1854 in Weimar als Ouvertüre zu einem Schauspiel nach Schiller uraufgeführt. Die weniger bekannte Komposition zeigt eindrucksvoll Liszts fortschreitende Meisterschaft in der Behandlung des Orchesters.
Besetzung
- Staatskapelle Berlin
- Christian Thielemann, Dirigent
- Camilla Nylund, Sopran
- Piotr Beczała, Tenor
Programm
Franz Liszt
Festklänge, Symphonische Dichtung Nr. 7
Richard Strauss
Orchesterlieder
Camilla Nylund, Sopran, Piotr Beczała, Tenor
Franz Liszt
Les Préludes, Symphonische Dichtung Nr. 3
Zusätzliche Informationen
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