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Von manchen Autoren und vielen Personen der Geschichte ist der bloße Ruhm übrig geblieben. Man kennt den Namen, aber längst nicht mehr das Werk oder hat überhaupt keine Ahnung mehr über die geschichtliche Bedeutung.

Schaubühne Berlin
Schaubühne Berlin © visitBerlin, Foto: Gianmarco Bresadola

Dann ist Ruhm der Rest einer Unvergänglichkeit, die stets von ihrer Vergänglichkeit bedroht ist. Ruhm ist womöglich ein Phantom, dem die Ruhmsüchtigen nachlaufen, das aber nichts mehr besagt.

LOTHAR MÜLLER, geboren 1954 in Dortmund, war zwei Jahrzehnte Feuilleton-Redakteur der Süddeutschen Zeitung und ist Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Er hat neben Literaturkritiken sowie zeitdiagnostischen und kulturhistorischen Essays mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt »Freuds Dinge. Der Diwan, die Apollokerzen und die Seele im technischen Zeitalter« (2019) sowie »Adrien Proust und sein Sohn Marcel. Beobachter der erkrankten Welt« (2021).
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Schaubühne am Lehniner Platz