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Der erste Dinosaurier-Film und die geniale Vorlage für Jurassic Park.


Bothmers archaische Filmmusik am CineTronium scheint die verlorene Welt lebendig zu machen. Mit elementaren Rhythmen, massiven Klangflächen und fein abgestuften Spannungsbögen formt er einen musikalischen Kosmos jenseits klassischer Stummfilmbegleitung. Musik und Bild verschmelzen zu einem ursprünglichen, unmittelbaren Live-Erlebnis.

Der zeitgenössischen Presse verschlug es fast den Atem: „Und jetzt rast er [der Brontosaurus] durch die Straßen der Weltstadt. Panik auf der ganzen Linie. Autos, Straßenbahnen in wilder Flucht. Weltuntergangsstimmung... Unerhört das Prestissimo dieser Szenenfolge, die im amerikanischen und europäischen Film einzigartig ist.“

„The Lost World“ führt eine Expedition auf ein abgelegenes Hochplateau, auf dem die Urzeit überlebt hat: Dinosaurier, Vulkane, Abstürze und Verfolgungsjagden. [H.O. Hoyt, 1925]

Neben den spektakulären Effekten treibt den Film der Abenteuergeist seiner Zeit. Das Finale, in dem ein Dinosaurier nach London gebracht wird und dort Chaos stiftet, zeigt schon früh die Lust des Kinos an spektakulärer Zerstörung – und an der Frage, ob sich die Natur wirklich zähmen lässt.

Die Dinosaurier des jungen Willis H. O‘Brien sind so brillant zum Leben erweckt, dass er später King Kong animiert. Steven Spielberg nennt den Film die Vorlage zu seinem „Jurassic Park“. 

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