Die Performance besteht aus Opfergaben an imaginäre Avatare, die mit Emotionen wie Freude, Trauer und Wut im Kontext von Behinderungserfahrungen verbunden sind.
Diese Avatare werden digital projiziert und treten im Verlauf des Stücks als Verkörperungen von Behinderungserfahrungen und -weisheit in Erscheinung.
Jede:r Darsteller:in überreicht seinem_ihrem Avatar ein spezifisches Opfer durch persönliche Gesten und Choreografien, die aus der eigenen Erfahrung stammen, und übersetzt dabei Emotionen in Farbe, visuelle Animation und Form.
Das Publikum nimmt auf verschiedenen barrierefreien Sitzplätzen Platz, während sich die Avatare zwischen den Darsteller:innen bewegen und so einen spekulativen Raum schaffen, in dem Behinderungsweisheit über die Zeit hinweg und zwischen Menschen vermittelt werden kann.
Der Prozess ist darauf ausgelegt, Menschen mit Behinderungen die Teilnahme zu erleichtern und gleichzeitig subtile Emotionen und Sinneserfahrungen aus dem eigenen Lebenserlebnis einzufangen.
Einige Aspekte der Produktion entstehen im häuslichen Umfeld und virtuell, was der Tatsache Rechnung trägt, dass nicht alle Menschen mit Behinderungen reisen oder ihr Zuhause verlassen können. Elemente des Stücks werden durch barriereorientierte Praktiken entwickelt, darunter eine auf Behinderungserfahrungen basierende Choreografie, das Tragen von Masken und COVID-Tests.
Die Performance ist ein Mittel, um Realitäten zu vermitteln, die gesellschaftlich unsichtbar bleiben, aber tief im Innersten spürbar, lebendig und direkt unter der Oberfläche vorhanden sind.
Zusätzliche Informationen
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