Die Ausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“ zeigt Bilder des „Stern“-Fotografen Harald Schmitt sowie der Szenefotografen Thomas Kalak und Helge Tscharn. Gleichzeitig wird sie erweitert durch zahlreiche Fotografien und Objekte aus Ost und West.
Helge Tscharn ist selbst Skater, fotografiert die Szene europaweit und seit 1982 für das „Monster Skateboard Magazin“. Thomas Kalak ist Mitbegründer des Magazins und in den frühen 1980er-Jahren Profi-Skater. Ihre Bilder zeigen, wie Skater Städte erobern und sie auf eine neue Weise nutzen: Denkmäler, leerstehende Gebäude und historische Monumente werden so zur Bühne für ihre Tricks. Harald Schmitt fotografiert für den „Stern“ jugendliche Skater in Ost-Berlin.
Rollbretter aus Ost und West zeigen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Szenen: Die westdeutsche Firma „Geist“ produziert schon in den 1960ern Skateboards - lange bevor diese die Straßen der Bundesrepublik prägen. In der DDR stellt der VEB Schokoladenverarbeitungsmaschinen Wernigerode ab 1985 das erste Skateboard „Germina Speeder“ her. Es erweist sich als unpraktisch und zu teuer für die DDR-Skater.
Begehrte Kleidung, selbstgebaute Skateboards oder Objekte zum internationalen Wettbewerb „Euroskate“ hinter dem Eisernen Vorhang 1988 in Prag zeichnen ein vielfältiges Bild der Skateboarder dies- und jensseits der Mauer.
Eine Wand voller Skateboards veranschaulicht lebendig die Kreativität der Szene. Fotos der Olympischen Spiele 2020 in Tokio und den Skateparks als sozialem Treffpunkt geben einen Ausblick auf die Szene in der Gegenwart.
- Ausstellungsdauer: 10.06. 2026 - 04.04.2027
- Ort: Museum in der Kulturbrauerei, Knaackstraße 97, 10435 Berlin
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten
Dienstag-Freitag: 09.00–18.00 Uhr
Samstag-Sonntag und Feiertag: 10.00–18.00 Uhr
Montag: geschlossen
Öffnungszeiten an Feiertagen:
03.10.2026 Tag der deutschen Einheit 10.00–18.00 Uhr