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Shiraz ist eine Choreografie für sechs Tänzer:innen, in der sich Bewegungen und Gesten zu einem pulsierenden Gewebe verbinden. Ihre gemeinsame Bewegungssprache, ihre Freude und Anstrengung, ihre beharrliche Energie stehen im Mittelpunkt dieser Aufführung. Ihre Erinnerungen bündeln sich in einem temporären kollektiven Imaginären. Durchdrungen von einem Gefühl der Verzauberung und Sehnsucht.


Den Ausgangspunkt für Armin Hokmis Tanzperformance bildet das Shiraz Arts Festival. Ein Festival für Live-Art, das zwischen 1967 und 1977 stattfand und die Beziehung zwischen Publikum und Live-Art radikal neu überdachte. Armin Hokmi belebt es wieder und gibt ihm einen neuen Rahmen, indem er es in die heutige Zeit versetzt.

Shiraz ist Hommage und fiktiver Schauplatz zugleich. Es sucht die Ambitionen des Festivals und seine Liebe zu den Live-Künsten, ihre Autonomie als Kunstformen und ihre gemeinsamen Wurzeln über geografische Grenzen hinweg neu zu imaginieren.

Die Performance findet im Rahmen der zehnten Falte Far, Far Away der Tanzfabrik Berlin statt, in der Arbeiten präsentiert werden, die einen kritischen Blick auf gescheiterte Glücksversprechen werfen. Welche Sehnsuchtsorte entspringen dem sich ewig reproduzierenden fortschrittsorientierten, patriarchal und kapitalistisch geprägten Werte-Kanon? Wo finden sich Lücken, um Marginales positiv für nahe(liegende) Zukünfte zu verhandeln?
Zusätzliche Informationen
Eine Produktion von Armin Hokmi Kiasaraei.

Koproduktion: Montpellier Danse, Rosendal Teater (Trondheim), Dansehallerne (Kopenhagen), Black Box teater (Oslo), Tanzfabrik (Berlin). Unterstützt von: Arts Council Norway, Nordischer Kulturfonds, FFUK, Nordic Culture Point, Dis-Tanzen, Wohnsitz: Montpellier Danse, Tanzfabrik (Berlin), Lake Studios (Berlin), Uferstudios (Berlin), DAVVI Centre for Performing Arts Hammerfest. 

Vielen Dank an: Rasmus Jensen, Diletta Sperman, Ellen Söderhult

 

Konzept & Performance: Armin Hokmi

Tanz & Performance: Daniel Sarr, Luisa Fernanda Alfonso, Aleksandra Petrusevska, Efthimios Moschopoulos, Johanna Ryynänen, im Wechsel mit Xenia Koghilaki und Charlott Madeleine Utzig

Musik: EHSXN, Reza R

Bühnenbild & Beleuchtung: Felipe Osorio Guzmán, Vito Walter

Feedback: Emmi Venna

Kostüme: Moriah Askenaizer

Konsultation & Archivstudie über das Shiraz Arts Festival (1966-1977): Vali Mahlouji

Dank an: Rasmus Jensen, Diletta Sperman, Ellen Söderhult

Armin Hokmi ist ein Künstler, der mit Live-Performance an der Grenze zwischen Theater und Tanz arbeitet. Er begann seine künstlerische Arbeit 2009 als Performer in einem unabhängigen Theater in Rasht, Iran. Später setzte er seine Arbeit und sein Studium im Ausland fort, um Erfahrungen mit verschiedenen performativen Praktiken, Medien und Ausdrucksformen zu sammeln. Er hat einen B.A. in Schauspiel von der Norwegischen Theaterakademie (2015-2018) und hat seinen M.A. in Solo/Dance/Authorship am HZT Berlin (2019-2021) erhalten. Er arbeitet mit Texten, Tänzen und Choreografien. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören Passages (2019), Public Dance, Permutable Stage (2021) und International Dance (2022), das in den Uferstudios in Berlin uraufgeführt wurde. Als Tänzer und Performer hat Hokmi unter anderem mit Künstlern wie Mette Ingvartsen, Kasper Ravnhøj, Hooman Sharifi und Phillip Zarrilli zusammengearbeitet. Derzeit lebt und arbeitet er in Berlin.
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