Jubiläumsfestival HALLE Tanzbühne Berlin
»Dehnt doch zum Beispiel der Körper des Tänzers sich über den Raum aus, der für ihn zugleich ein innerer und äußerer Raum ist«, schrieb 1966 Michel Foucault. Erst das Spiegeln des Menschen lasse ihn seine ganze Gestalt begreifen. Diesen Gedanken der Parallelverschiebung verfolgt das Doppel-Solo: Wir stehen nicht nur für uns selbst, sondern beeinflussen uns. Ein jeder das Leben des anderen und ein Stück die Welt.
Zwei Tänzer:innen in ihrem eigenen Raum, parallel nebeneinander, nicht isoliert, nicht synchron, sondern in gegenseitiger Beeinflussung – eine Überschreitung von Raum und Zeit, die Eigenständigkeit wie Transformation zulässt. Der Raum, in dem wir leben, ist kein Vakuum, sondern überschneidet sich mit Geschichten und Leben anderer. Nach Lukrez erzeugen die Dinge ihre eigene Sichtbarkeit, indem sie feine Schichten ihrer Hülle in den Raum aussenden.
- Die cie. toula limnaios wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zusätzliche Informationen
»Brüche durchziehen die Körper und den Tanz, der einem wieder in die Seele sickert, schön und beunruhigend, weich und virtuos und grausam und hart.«
(rbb kulturradio, Frank Schmid)
Stab
- KONZEPT/ CHOREOGRAPHIE/ TANZ: Toula Limnaios
- CHOREOGRAPHIE/ TANZ: Hironori Sugata
- MUSIK: Ralf R. Ollertz
- LICHTDESIGN: Felix Grimm
- ASSISTENZ: Alice Gaspari
- LICHT-/ BÜHNENTECHNIK: Domenik Engemann
- KOSTÜME / RAUM: Toula Limnaios, Antonia Limnaios
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