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In der aktuellen Medienlandschaft werden Menschen durch die Technologie dazu erzogen, jeder verfolgbaren und kommerziell verwertbaren Handlung eine persönliche und vermeintlich authentische Bedeutung zuzuschreiben – Menschen erstellen Profile, in denen sie ihr soziales Leben auf Instagram posten, das sich in Bildern und Verknüpfungen online darstellt, während die Daten von denselben Unternehmensplattformen, auf denen sich alles abspielt, extrahiert und monetarisiert werden.

Aisha Altenhofen & Felix Ansmann, City of Angles, 2020, Video Still, 5:17
Aisha Altenhofen & Felix Ansmann, City of Angles, 2020, Video Still, 5:17 © Aisha Altenhofen & Felix Ansmann

Auf der einen Seite ist die Erstellung von Profilen, alternativen Avataren und die Herstellung oder Verschönerung von Identität online normalisiert, während auf der anderen Seite die Politisierung von Identität und ihre anschließende Verwertung im Mittelpunkt der kulturellen Debatten in der westlichen Gesellschaft steht.

Sowohl auf der Seite der Autor*innen als auch auf der der Zuschauer*innen ist die Kreation des Profils ein zentraler Prozess und ein zentrales Motiv heutiger sozialer Beziehungen. Auch wenn Menschen glauben, dass sie die Kontrolle über die Erstellung von Profilen in den sozialen Medien haben, um sich online zu repräsentieren, konstruieren Prozesse wie die Erstellung von Verbraucher- oder Polizeiprofilen Darstellungen von ihnen, die auf der technologischen Wahrnehmung unseres Verhaltens basieren. Diese Polarität zwischen Autor*innen und Betrachter*innen setzt sich in der Art und Weise fort, wie sich Menschen Kunstwerken nähern und wie Künstler*innen heute darüber nachdenken, wie die Bedeutung ihrer Arbeit konstruiert wird.

Mit Arbeiten von Aisha Altenhofen & Felix Ansmann, Friederike Goebbels, Tara Habibzadeh, Samuel Haitz, Dana Rabea Jäger, Koob-Sassen Company, Jonas Kuck & Lukas Zerrahn, Katharina Michalsky und Miriam Wierzchoslawska.

Eine Sonderpräsentation der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin
Ausstellungsreihe „Seen By“

Seen By #17 ist Teil der Ausstellungskooperation „Seen By“ der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin im Museum für Fotografie. Sie hat zum Ziel, kuratorische und künstlerische Strategien im Umgang mit zeitgenössischer Fotografie neu zu denken. Mehr Informationen
Zusätzliche Informationen
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