Er arbeitete an einem Drehbuch, in dem die Apostelgeschichte in der Nazizeit beginnt und sich bis in seine eigene Zeit im Europa der Nachkriegszeit erstreckt.
Allerdings gelang es ihm nie, sein Drehbuch fertigzustellen. Er wurde unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet.
Aber können wir ernsthaft glauben, dass er nicht von Faschisten ermordet wurde? Und was wäre, wenn Pasolinis Mörder heute wieder an die Macht kämen?
Das Ensemble – unter der Leitung von Regisseur David Stöhr und Dramaturg Dirk Brauner – untersucht in einer Mischung aus Theater, Tanz, Video und Klangkunst, wie eine paulinische Bekehrung heute angesichts eines wiederauflebenden Faschismus aussehen könnte.