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Literatur LIVE

Mit kraftvollen Bildern führt Sabine Rennefanz in ein Dorf im Osten des Landes, in dem nur die Männer geblieben sind und die wenigen Frauen, die nicht das Weite gesucht haben, mit Eiern handeln und über die reden, die weggegangen sind. Was ist Heimat und wie lässt man die Provinz hinter sich, darüber erzählt Sabine Rennefanz voller Ironie und Melancholie.


Kathleen hat es geschafft. Sie ist erfolgreich, redegewandt, attraktiv. Seit Jahren lebt sie als Grafikerin in London. Woher sie kommt, hat sie hinter sich gelassen. Zumindest glaubt sie das. Doch die Besuche bei ihrer Mutter im brandenburgischen Kosakenberg konfrontieren sie mit einer Welt, der sie Anfang der neunziger Jahre zu entkommen versuchte und die nun eine ungeahnte Kraft entfaltet.

»Eine, die geht – und eine, die bleibt. Dazwischen viel Unausgesprochenes. Sabine Renne- fanz hat einen berührenden Roman über Herkunft und Fremdheit geschrieben, über das, was bei einem Aufbruch neu anfängt, aber auch über das, was dabei auf der Strecke bleibt.« Jenny Erpenbeck

Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet seit 1993 als Journalistin. Sie war langjährige Redakteurin der Berliner Zeitung und wurde für ihre Reportagen und Essays u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Bestseller »Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration«. 2015 folgte ihr Roman »Die Mutter meiner Mutter« und 2019 »Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf«.

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