Zwischen Ausstellung, Installation und Clubkultur
Das Projekt versteht sich nicht als klassische Ausstellung im Clubkontext. Stattdessen arbeitet Rising Spaces mit den bestehenden Strukturen und Atmosphären des Ortes. Architektur, Gebrauchsspuren und Geschichte des Clubs bleiben sichtbar und werden Teil der Inszenierung.
Unter der Woche öffnet der Club tagsüber als immersive Ausstellung. Besucher*innen bewegen sich durch Räume, die nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden sollen. Die Installationen verändern ihre Wirkung je nach Perspektive und schaffen Situationen, die sich ständig wandeln.
Am Wochenende geht der Ort zurück in den Nachtbetrieb. Die künstlerischen Arbeiten bleiben jedoch bestehen und verändern ihre Funktion im Zusammenspiel mit Musik, Publikum und Dancefloor. So entsteht ein Format, das zwischen Ruhe und Bewegung, Wahrnehmung und Teilnahme wechselt.
Rising Spaces entstand aus der Berliner Clubszene heraus und beschäftigt sich mit der Frage, wie sich kulturelle Räume neu lesen lassen. Clubs gelten seit Jahrzehnten als soziale und kreative Orte der Stadt, bleiben außerhalb der Nacht für viele Menschen jedoch weitgehend unzugänglich. Das Projekt öffnet diese Räume temporär für ein breiteres Publikum und schafft neue Zugänge zur Clubkultur jenseits des klassischen Nachtbetriebs.
Die Ausstellung ist vom 1. bis 31. Juli 2026 geöffnet und macht den Club tagsüber zu einem zugänglichen Raum für Besucher*innen.
Zusätzliche Informationen
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