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Platform 14 ist ein jährlich stattfindendes, internationales Tanzfestival, das die Vielfalt des Tanzes feiert und traditionelle Grenzen von Genre und Form auflöst. Zeitgenössische, experimentelle und von urban dance geprägte Tanzstücke stehen in einem sorgfältig kuratierten Programm gleichberechtigt nebeneinander.Die diesjährige Ausgabe vereint Werke, die sich zwischen Intimität und Gemeinschaft bewegen und Themen wie Identität, Erinnerung und Achtsamkeit, sowie die sich wandelnden Dynamiken unserer heutigen Welt erforschen. Von poetischen Reflexionen über aktuelles Zeitgeschehen und gesellschaftliche Strukturen bis hin zu körperlichen Erkundungen von Zusammengehörigkeit, Transformation und Widerstand entfaltet sich das Programm als vielschichtiger Dialog zwischen unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven.An drei Abenden entstehen Räume für Begegnungen, finden Verletzlichkeit, Humor und Spannung, Dialog, Neugier und kritische Reflexion künstlerischen Ausdruck.In diesem Jahr eröffnet Platform 14 mit der Alumni-Nacht: Im Rahmen einer internen Auswahl kehren drei Gruppen aus dem Open Call des letzten Jahres zurück und präsentieren sich mit neuen längeren Stücken.Project001: Echoes: Grounds we share (DE)Das Stück beschäftigt sich mit Zusammengehörigkeit und Koexistenz, und versucht Machtspiele und opportunistische Führung durch Vertrauen, gegenseitige Akzeptanz und gemeinsame Verantwortung zu ersetzen. Wie können wir Räume schaffen, die eine Kommunikation auf Augenhöhe fördern, ohne kritische Stimmen und individuelle Bedürfnisse zu vernachlässigen?



Moritz Lucht & Deborah Dalla Valle: BIRDS (DE/IT)Das Duett entstand aus zwei eigenständigen Solostücken, die vom Balztanz der Paradiesvögel inspiriert waren. In den neu kombinierten gemeinsamen Bewegungsfragmenten und Dynamiken löst sich die anfängliche Distanz zwischen den beiden Performer*innen allmählich auf und mündet in einen Paartanz, der typische Situationen im Gesellschaftstanz widerspiegelt.

Paul Damiano: Quiet Storm (KE)Gesehen, bevor mich jemand kennt. Definiert, bevor ich spreche. Ein Solo darüber, Schwarz in weißen Räumen zu sein. Über die Spannung zwischen dem, der ich bin, und dem, den man sieht. Und darüber, wie ich in Umgebungen, in denen man mich falsch einschätzt, zu meinem eigenen Rhythmus finde und meinen eigenen Raum zurückfordere.

Kostas Charalampous & Zsofia Temesvari: Until it's too late (GR/HU)Ein Duett, das die rohe Kraft der Bewegung nutzt, um die zerstörerischen Zyklen menschlicher Beziehungen auszudrücken. Ein stummer Dialog zwischen zwei Körpern.

Aleth Berenice: Questioning Purity (NO/DE)Eine choreografische Untersuchung unterbewusster und im Körper gespeicherter Gewohnheiten und Gesten. Unsere inneren Muster entwickeln sich mit der Zeit beständig weiter und verfestigen sich, ohne dass wir es bemerken. Das Stück ist eine Reaktion auf diese Muster und hinterfragt sie zugleich als Paradigmen des Seins, des Liebens und des Lebens, die reine Unschuld und Absichtslosigkeit vortäuschen, während sie sich in Geist und Körper einschreiben.

Los que faltaban: Pulsaciones x minuto (ES)Ein Schrei der Begeisterung markiert jenen einzigartigen Höhepunkt intensiver Gefühle, den man erlebt, wenn man etwas zum ersten Mal tut. „Pulsaciones x minuto“ erkundet diesen Rausch des ersten Augenblicks, den Adrenalinkick, der mit Risiko einhergeht. Die Choreografie reflektiert darüber, wie diese intensiven Momente uns in der Gegenwart verankern, selbst wenn das Herz irgendwann wieder in seinem normalen Rhythmus schlägt.

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