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Die multimediale Ausstellung der Klasse für New Media der Universität der Künste Berlin vereint Positionen aktueller und ehemaliger Studierender, die hinterfragen, ob und zu welchem Preis technologische Entwicklungen vorangetrieben werden sollten.


Ω = Einheit des elektrischen Widerstands. Widerstand, der zwischen zwei Punkten eines elektrischen Leiters besteht, gegen den Status quo, gegen etablierte Vorgehensweisen. 


Konzept der Ausstellung

Wie korrespondieren politische, elektrische und mythische Energien miteinander und wie stark ist der Glaube an sie? Wie sind sie strukturiert und wie prägen sie die menschliche Interaktion? Kann Macht stabilisiert, akkumuliert oder optimiert werden? Was bedeutet es, das Gleichgewicht zu verlieren, zu fallen oder still zu stehen? Welche Art von Gleichgewicht entsteht durch Bewegung?

In den letzten Jahrzehnten hat die technologische Entwicklung zu starken Abhängigkeiten von Systemen geführt, die unsere Kommunikation, unsere Bewegung und unsere Beziehungen im digitalen Raum strukturieren. Diese Systeme konzentrieren Energie, Entscheidungsfindung und Macht, prägen den öffentlichen Diskurs und schränken zugleich ein, wer daran teilhaben kann. Die Ausstellung ist eine Sammlung von Sichtweisen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen– nicht, um eine einheitliche Antwort zu geben, sondern um Spannungen, Unterbrechungen und Gegenströmungen zur Reflexion offen zu halten.

Ω. Definition des Endes, das Gegenteil des Anfangs.

Das A und O.


Klasse für New Media

Die New Media Klasse der Universität der Künste Berlin arbeitet in Forschung, Entwicklung und Kooperation an neuen Trends in Kunst und Design. Digitales Denken steht im Mittelpunkt. Die Klasse ist im Projektbasierten Studiengang Visuelle Kommunikation angesetzt und stellt eine Spezialisierung innerhalb dar, bei der die Studierenden an einem vorgegebenen oder frei gewählten Thema aus dem Bereich der Kunst und Gestaltung mit Neuen Medien arbeiten. 

Dabei entstehen Apparate, Experimente, räumliche Interventionen, digitale Werkzeuge oder auch digitale Welten. Zu den etablierten Techniken gehören unter anderem Programmierung, Elektronik, 3D-Modellierung, Materialexperimente, CAD, Modellbau und Mechatronik. Die Studierenden entwerfen, forschen, programmieren und bauen ein Semester lang an einem Projekt, ausgehend von einem Thema. Die Auswahl der Themen spiegelt dabei aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft wider und reicht von technologisch orientierter Untersuchung bis hin zur Diskussion aktueller gesellschaftlicher Aspekte. 

In intensiv geführten Diskussionen lernen die Studierenden von Grund auf konzeptionell zu denken, Projekte zu entwickeln und das Entwerfen von Prototypen zum Verständnis und zur Kommunikation einzusetzen.

New Media Klasse
vertreten von Benjamin Maus & Katja Aufleger
Lehraufträge: Karsten Schuhl, Birgit Severin


  • Eröffnung: 20.02.2026 – 16:00 Uhr
Zusätzliche Informationen
Ehemaliger Rossmann neben Kaufland, Brunnenstraße 107, 13355 Berlin


Öffnungszeiten:
20.02.2026 – 16:00-23:30 Uhr21.02.2026 – 12:00-23:30 Uhr
Termine
Februar 2026
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