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Es war einmal, mitten im Berliner Winter, eine Geschichte, die der Leinwand entkam.

Im Babylon, einem Kino aus den Zwanzigerjahren, beginnt ein Film: eine Weihnachtsnacht, ein Mädchen namens Marie, ein Nussknacker mit einem Geheimnis.

Doch dann schlägt es im Film Mitternacht — und die Tänzer steigen aus der Leinwand — live — mitten in den Saal, direkt an deinem Platz vorbei. Spitzenschuhe, die Schlacht mit dem Mausekönig, ein Grand Pas de deux — Ballett, das auf den großen Opernbühnen zuhause ist, auf einmal so nah, dass du spürst, wie sich die Luft bewegt. Der ganze Saal verwandelt sich in Maries Traum — und du sitzt mittendrin. Hoffmanns Geschichte wird ganz erzählt: eine Nuss, zu hart zum Knacken, und die Antwort, wie der Nussknacker überhaupt zum Nussknacker

wurde.

Tschaikowskys Musik trägt den Abend. Und die ganze Nacht lebt im Berlin der Zwanzigerjahre — der Film, die Kostüme, sogar der Saal, in dem du sitzt — selbst längst Teil des Bühnenbilds.

Weltpremiere — 18. Dezember 2026 im Babylon, Berlin.

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