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Matthias Gálvez zählt zu den prägenden Positionen der realistisch-figurativen Malerei in Berlin. In seinen Arbeiten wird Nähe nicht als erzählerisches Thema verhandelt, sondern als Zustand erfahrbar gemacht.


Die Figuren stehen in unmittelbarer Beziehung zueinander – und zum betrachtenden Gegenüber. Gruppenszenen und Porträts erscheinen als verdichtete Konstellationen psychischer wie körperlicher Präsenz.

Die dargestellten Situationen wirken in ihrer Alltäglichkeit vertraut und bleiben zugleich offen und vieldeutig. Gesten, Blicke und Körperhaltungen erzeugen Spannungen, die sich keiner eindeutigen Auflösung fügen. Gálvez konstruiert seine Bildräume aus fragmentierten, teils abstrakten Elementen, die die Wahrnehmung des Dargestellten verschieben und bewusst irritieren.

Nähe entsteht hier nicht im Sinne klassischer Intimität, sondern durch Konfrontation. Die Figuren behaupten sich als Gegenüber: direkt, ungeschützt und ohne vermittelnde Distanz.

Die Ausstellung versammelt überwiegend neuere Arbeiten aus dem Jahr 2025.
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Termine
März 2026
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