Das Konzertprojekt „Les Fleurs du Mal“ präsentiert eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Vokalmusik von der Renaissance bis zur Moderne.
Im Zentrum der Aufführung steht die Gegenüberstellung der wegweisenden Madrigalkunst von Carlo Gesualdo und Claudio Monteverdi mit der Lyrik Charles Baudelaires.
Durch diese programmatische Verschränkung von spätrenaissancistischer Harmonik und der Ästhetik des Symbolismus entsteht ein Dialog über menschliche Grenzwerterfahrungen, der die zeitlose Relevanz von Melancholie und Aufbruch in der europäischen Kulturgeschichte beleuchtet.
Die Aufführungen finden am 14. und 15. Februar 2026 in der Kapelle99 im Berliner Stadtteil Friedrichshain statt.
Als „bewegtes Konzert“ konzipiert, bricht das Format die statische Trennung zwischen Ensemble und Publikum auf und schafft so einen dynamischen Resonanzraum für die dargebotenen Werke.
Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur lebendigen Vermittlung klassischer Musiktraditionen innerhalb der freien Berliner Kulturszene und fördert den Diskurs über die Verbindung von Literatur und Klangkunst in einem intimen, geschichtsträchtigen Rahmen.
Zusätzliche Informationen
Termine
Februar 2026
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