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Raoul Hausmann gehört zu den innovativsten Avantgardisten der Klassischen Moderne. Kunst und Le­ben waren für ihn untrennbar miteinander verbunden. Als Dadaist gehörte er zu den Erfinder:innen der Collage, darüber hinaus entwickelte er synästhetische Apparaturen, verfasste experimentelle Schriften, ergründete das Ver­hältnis von Körper, Klang und Raum in performa­tiven Darbietungen und verband als Fotograf das Sehen mit dem Haptischen.



Doch nicht nur künstlerisch, auch auf der Suche nach neuen Lebens- und Weltmodellen versuchte er zeitlebens, gängige Konventionen aufzubrechen und gegen den bürgerlichen Strich zu leben. Dieses ebenso facettenreiche wie für nachfolgende Generationen wegweisende Schaffen breitet die große Retrospektive in der Berlinischen Galerie mit rund 200 Arbeiten aus nationalen und internationalen Sammlungen vor dem Hintergrund aktueller Diskurse aus.


Abwechselnd mit Ralf Burmeister, Leitung Künstler*innen-Archive, Annina Guntli, wissenschaftliche Volontärin und Nils Philippi, wissenschaftlicher Mitarbeiter
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