Die Ausstellung „Liminal Space“ von Kristiina Lähde und Sirpa Suominen widmet sich Übergangsphasen im Leben, Momenten des Wandels und der Akzeptanz des Unvermeidlichen.
Ausgehend von den persönlichen Erfahrungen der Künstlerinnen nähern sich die Werke diesen Themen durch die Perspektive des gelebten Körpers, der Unvollkommenheit und einer sanften, reflektierten Annahme.
Die Ausstellung zeigt sowohl individuelle Arbeiten als auch gemeinschaftliche Installationen – einige mit humorvollen Elementen, denn Lachen kann helfen, Schwieriges zu verarbeiten.
Kristiina Lähde untersucht Eindrücke, emotionale Zustände und Momente der Veränderung, häufig durch Reduktion und Abstraktion. Neben Malerei nutzt sie Textilien wie Spitze, gestrickte oder gehäkelte Elemente sowie Collagen. Ihre Arbeiten reflektieren Weiblichkeit und Körperlichkeit im Angesicht des Alterns und beleuchten sowohl physische als auch emotionale Transformationen sowie die Frage, wie wir lernen, mit ihnen zu leben.
Sirpa Suominen konzentriert sich in ihrer Malerei auf die menschliche Gestalt und Themen wie generationenübergreifende Verbundenheit, menschliche Interaktion sowie die Beziehung zu sich selbst und anderen. Ihre Werke in „Liminal Space“ entstanden aus eigenen Erfahrungen während eines herausfordernden Lebensübergangs. Auf Aluminium gemalt, erkunden sie die Emotionen solcher Zeiten: das Gefühl des Selbstverlusts und den langsamen, tiefgreifenden Prozess, die eigene Identität neu zu definieren.