Anta Recke erlebte Komi Amado erstmals 2011, als er auf der Bühne der Berliner Festspiele aus der Perspektive eines Kindes einen rauschhaften Monolog über die neokolonialen Verhältnisse in der europäisch-afrikanischen Kunstproduktion hielt. Er hatte zuvor außerdem bei Christoph Schlingensiefs Via Intolleranza II (2010) mitgewirkt, die die Widersprüche und kolonialen Fallhöhen rund um die Entstehung von Schlingensiefs Projekt Operndorf Afrika thematisiert.
Im Rahmen der Spätschicht treffen Recke und Amado im Gropius Bau erneut aufeinander und entwickeln gemeinsam mit dem Theatermacher Wenceslas Balima einen neuen Monolog.
- Auf französisch mit deutschen und englischen Untertiteln
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