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Die Oderberger Straße ist heute eine bei Touristen und Berlinern beliebte Straße zum Einkaufen, Bummeln und Wohnen. Bis 1989 war sie allerdings eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Wegen der Aussichtsplattform hinter der Mauer auf der Seite West-Berlins wurde sie spöttisch „Schaufenster in den Osten“ genannt. Die Nähe zur Grenze und ihre besondere Lage mitten in der Stadt sorgten dafür, dass sie auch durch den SED-Staat unter besonderer Beobachtung stand.


Vieles was das tägliche Leben der 1970er und 1980er Jahre in der DDR ausmachte, lässt sich heute noch entlang der Straße nachzeichnen. Konsum und Fleischerei erzählen von Versorgung und Schlange stehen. Kneipen und das Stadtbad Oderberger Straße erzählen von Feiern und Erholung der Anwohner. Die Altbauten über das Wohnen mit der "Toilette ein halbe Treppe tiefer" Und von geheimen Treffen der Ost-Berliner Opposition und deren Bespitzelung durch das MfS. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Standort der ehemaligen Aussichtsplattform.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist über berlin@hdg.de möglich, nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Der Treffpunkt ist am Informationsschalter im Museum. Dauer: 1,5 Stunden
Zusätzliche Informationen
Termine
Montag, 22. April 2019, 11 Uhr
Sonntag, 05. Mai 2019, 11 Uhr
Freitag, 31. Mai 2019, 17 Uhr
Sonntag, 9. Juni 2019 (Pfingstsonntag), 11 Uhr
Freitag, 21. Juni 2019, 17 Uhr
Samstag, 6. Juli 2019, 11 Uhr
Freitag, 19. Juli 2019, 17 Uhr
Sonntag, 4. August 2019, 11 Uhr
Freitag, 23. August 2019, 17 Uhr
Sonntag, 8. September 2019, 11 Uhr
Freitag, 20. Sepember 2019, 17 Uhr
Samstag, 5. Oktober 2019, 11 Uhr
Freitag, 18. Oktober 2019, 17 Uhr
Samstag, 2. November 2019, 11 Uhr
Samstag, 9. November 2019, 11 Uhr