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Vom Aufbruch zur internationalen Kunstbewegung

Wie konnte sich eine kleine Gruppe radikaler Maler zu einer der beliebtesten Kunstrichtungen der Moderne entwickeln? Claude Monet, Berthe Morisot und ihre impressionistischen Mitstreiter veränderten nicht nur den Blick auf Licht und Farbe. Rund um ihre Kunst entstand zugleich ein Netzwerk aus Freunden, Förderern, Kritikern und Sammlern, das entscheidend zur internationalen Verbreitung ihrer Werke beitrug.

Schriftsteller wie Émile Zola und Octave Mirbeau unterstützten die Impressionisten mit Rezensionen, während sich neue Käuferschichten für den Aufbruch in der Malerei begeisterten. Zu den frühen Sammlern gehörten der Kaufhausbesitzer Ernest Hoschedé und der Opernsänger Jean-Baptiste Faure, die impressionistische Werke in größerem Umfang erwarben. Zusätzliche internationale Aufmerksamkeit verschafften der Bewegung die Pariser Weltausstellungen sowie Paul Durand-Ruels Galerien in Paris und New York.

Netzwerke hinter dem Erfolg des Impressionismus

Die Ausstellung Impressionismus. Künstler, Händler, Sammler rückt das Beziehungsgeflecht in den Mittelpunkt, das dem Impressionismus zum Durchbruch verhalf. Sie führt in private Pariser Salons und Yachtclubs als Treffpunkte der Avantgarde und beleuchtet zugleich die Rolle von Sammlern und Kunstvermittlern in den USA und Deutschland.

Meisterwerke zum Jubiläum des Museums Barberini

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Museums Barberini treffen zehn Werke aus der Sammlung Hasso Plattner auf 70 impressionistische Gemälde aus bedeutenden internationalen Museumssammlungen. Leihgaben kommen unter anderem aus dem Art Institute of Chicago, dem Musée d’Orsay in Paris, der National Gallery in London und dem Museum of Western Art in Tokio.

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