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Von den spanischen Basiskomitees der 1930er bis ins heutige Rojava – und darüber hinaus?

In bestimmten historischen Situationen eröffneten sich für Rätebewegungen immer wieder neue Gestaltungsräume: Menschen nutzten die Gelegenheit, in Selbstorganisation neue Modelle gesellschaftlichen Zusammenlebens zu entwickeln.


Mit zeitlichem Abstand betrachtet, erscheinen sie oft in der Gestalt historischer Übergangsphänomene von der einen zu einer anderen Ordnung. Zumeist verschwinden sie nach nur kurzer Zeit, zerschlagen von außen oder gescheitert an inneren Widersprüchen.


Auf Grundlage aktueller Buchveröffentlichungen diskutiert das Podium die Grenzen, aber auch die Möglichkeiten verschiedener Rätebewegungen in Vergangenheit und Gegenwart. Damit verbunden ist ebenso der Anspruch, aus der Kenntnis dieser Beispiele einen geschärften Blick für die Chancen einer künftigen Rätebewegung zu gewinnen.



Podium mit

  • Christopher Wimmer, Soziologe und Autor
  • Thomas Stölting, Literaturwissenschaftler und Soziologe
  • Moderation: Rhena Stürmer, Historikerin

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Oktober 2026
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