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Es handelt sich um ein Kollektiv queerer, interdisziplinärer Künstler:innen, das sich für vier Tage zusammenschließt, um einen Raum des gemeinsamen Ausdrucks, der künstlerischen Forschung und der gegenseitigen Unterstützung zu schaffen.

In Performances, Bewegungsangeboten und weiteren Formaten eröffnen sie einen Ort, an dem nicht das perfekte Ergebnis im Vordergrund steht, sondern der geteilte Prozess. Im Zentrum steht das Miteinander – als Haltung, Praxis und Kraft.

Nach einer erfolgreichen und stimmungsvollen ersten Ausgabe von GLITTER IN THE CRACKS im vergangenen August blickt das Kollektiv mit Vorfreude auf ein vollständig neues Programm im Jahr 2026.

Die Plattform entsteht aus einem Geist des Teilens, der Improvisation und der gegenseitigen Fürsorge. Mit einfachen Mitteln und einem Do-it-yourself-Ansatz werden individuelle Visionen gemeinsam realisiert. Jede beteiligte Person ist zugleich Künstlerin und Unterstützerin – sei es auf der Bühne, in der Begleitung, in der Dokumentation, im Halten von Räumen oder in der oft unsichtbaren Arbeit im Hintergrund. Die Arbeitsweise versteht sich als lebendiges Modell künstlerischer Verbundenheit und geteilter Verantwortung.

Über vier Tage hinweg wird das Publikum zu einem vielfältigen und sich wandelnden Programm eingeladen, das unter anderem Drag, Tanz, Performancekunst, durational Performances, Popkultur, Musik, visuelle Kunst und partizipative Formate umfasst. Im Fokus steht dabei nicht die Präsentation fertiger Werke, sondern das Sichtbarmachen künstlerischer Prozesse – von entstehenden Arbeiten über rohe Ideen bis hin zu spontanen Impulsen.

Das Zusammenkommen versteht sich zugleich als Reaktion auf strukturelle Knappheit und formuliert eine klare Haltung: Kreativität ist nicht an große Bühnen oder hohe Budgets gebunden, sondern entsteht aus Verbindung, Präsenz und dem gemeinsamen Gestaltungswillen.

Kunst wird dabei als Lebensform begriffen – als eine Weise zu denken, zu fühlen und mit der Welt in Beziehung zu treten. Was das Kollektiv verbindet, ist der Glaube an die Kraft künstlerischer Praxis in ihrer Vielfalt und Widersprüchlichkeit als Raum für Selbsterkundung, Austausch und kollektives Imaginieren.

Das Publikum wird nicht als passive Zuschauer:innenschaft verstanden, sondern als Teil eines lebendigen Prozesses – eingeladen zum Wahrnehmen, Mitfühlen und Mitgestalten.

So entsteht eine Einladung: zum Erleben, zum Bewegen, zum Dasein – und dazu, Teil eines Geschehens zu werden, das sich im Hier und Jetzt entfaltet.

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