Anaïs Héraud & Ana Valeska Daase
Dieser Austausch produziert Reibungen, Impulse und neue Perspektiven, durch die sich beide Künstlerinnen in ihrer individuellen Arbeit ebenso wie in der gemeinsamen Praxis weiterentwickeln. Beginnend ohne festen Plan oder Komposition lassen sie sich vom Akt des Malens selbst leiten.
Der Prozess bewegt sich zwischen Spannungen und deren Auflösungen, zwischen Höhen und Tiefen, Verbindungen und Trennungen. So erforschen Héraud und Daase Verschiebungen intersubjektiver Trennungslinien und die Resonanzen dieser Bewegungen im Bild.
Der Ausstellungstitel spielt auf diese Praxis des Malens an, wo das lost-Sein im Unerwarteten und Ungeplanten gleichzeitig ein Finden malerischer Zugänge und Themen bedeutet. Das nonverbale Aushandeln auf der Leinwand kann dabei, ähnlich wie im Traum, Bilder hervorbringen, die sich einer bewussten Autor:innenschaft entziehen.
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