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Am 18. April letzten Jahres verstarb 93-jährig der Berliner Komponist Helmut Barbe. Er war über Jahrzehnte Kantor an der Spandauer St. Nikolaikirche, Landeskirchenmusikdirektor für Berlin und Brandenburg, Professor für Komposition an der Universität der Künste und vor allem ein Komponist, dem es gelungen ist, der Chormusik eine ganz neue, subtil getönte Farbe zu geben. Sein ausgeprägter Sinn für eine fein ausbalancierte Harmonik öffnen den vertonten Texten ungeahnte Empfindungs- und Bedeutungshorizonte.

GRAFIK MUSIKNOTEN
GRAFIK MUSIKNOTEN © visitBerlin, Illustration Klio Karadim

Eine große Zahl seiner Werke sind Bernd Stegmann und seinen Chören gewidmet und wurden von ihm uraufgeführt. Auch in Fragen der Konzeption und Textauswahl entstand über die Jahre ein fruchtbares Miteinander.

Das nun geplante Gedenkkonzert soll die bezaubernde Klangwelt Helmut Barbes noch einmal entfalten. Der erste Programmteil enthält die Zyklen: An die Sterne für Chor, Flöte und Harfe, Herbst für Chor und Harfe, Drei letzte Lieder für Chor nach Texten von Bernd Stegmann sowie das Trio für Flöte, Violoncello und Akkordeon. Im zweiten Teil des Konzertes werden dann eine Auswahl von Helmut Barbes weithin bekannten Volksliedern, die bei nicht wenigen Chören mittlerweile "Kultstatus" haben, sowie weitere Instrumentalstücke zu hören sein.

Mit dem Berliner Vokalensemble und seinem Dirigenten Bernd Stegmann, Katharina Hanstedt (Harfe) und Wolfgang Scherer (Akkordeon) gestalten langjährige Weggefährten des Komponisten das Konzert.

Eintritt: Eintrittskarte: 12,- €
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Termine
Datum
St. Nikolai-Kirche Spandau