Jasmin Sermez & Melina Amandowitz
Ihre Kunst bewegt sich im Spannungsfeld zwischen äußerem Erscheinungsbild und innerem Erleben. Dabei nähern sich beide Künstlerinnen dem Thema auf unterschiedliche Weise. Während Jasmin Sermez den Fokus auf emotionale Zustände und das Zusammenspiel von Gefühl und Farbe legt, setzt sich Melina Amandowitz über die Betrachtung des Äußeren und die Einnahme verschiedener Perspektiven mit dem eigenen Sein auseinander.
Beide Positionen sind in der abstrakten Malerei verortet, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer formalen Sprache. Trotz der starken Abstraktion bleiben die Gesichter in den Arbeiten von Melina Amandowitz als solche erkennbar und bewegen sich im Grenzbereich zwischen Figuration und Auflösung.
Jasmin Sermez hingegen entfernt sich in vielen ihrer Werke vollständig vom Gegenständlichen und setzt auf die unmittelbare Wirkung von Farbe, Struktur und Bewegung als Ausdruck innerer Gefühlszustände.

