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Sanfte Töne des Trostes

Das Requiem d-moll op. 48 des französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845-1924) erfreut sich seit seiner Uraufführung im Jahre 1888 großer Beliebtheit.


Anders als der italienische Opernkomponist Verdi, der den Text der Totenmesse in einer extrovertierten, opernhaften Version 13 Jahre früher vertonte, setzt Gabriel Fauré in seinem Requiem eher auf die sanften Töne des Trostes.


So ist es nicht verwunderlich, dass er das Dies Irae mit der furchteinflößenden Schilderung des Jüngsten Gerichtes nicht ins Zentrum seiner Komposition rückt, sondern daraus lediglich die Worte des Pie Jesu Domine in einem trostreichen Sopransolo vertont.

Beschlossen wird das Requiem dann mit dem In paradisum, einen Gesang, der bei der Überführung des Leichnams von der Kirche zum Friedhof verwendet wurde. Mit diesem Stück zeichnet Fauré ein friedliches Bild vom Sterben und lässt uns so den Frieden des Himmelreiches erahnen.


Am Samstag, 14.11. um 18 Uhr wird die Kantorei St. Nikolai gemeinsam mit Misaki Kobayashi (Sopran) sowie Christian Wagner (Bass), begleitet von Daniel Clark (Orgel), eine Fassung für Orgel, Chor und Solisten präsentieren. Die Leitung hat KMD Bernhard Kruse.


  • Das Konzert findet in der mittelalterlichen Hallenkirche St. Nikolai in Berlin-Spandau am Reformationsplatz (Spandauer Altstadt) statt.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltenden sind allerdings auf eine großzügige Spende zur Finanzierung des Konzertes angewiesen.

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