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The Feuerle Collection
The Feuerle Collection © Foto: def image

The Feuerle Collection

Kunst aus 14 Jahrhunderten trifft Industrieerbe aus dem 2. Weltkrieg

Unweit des Gleisdreiecks, im Bereich des ehemaligen Anhalter Bahnhofs, direkt gegenüber vom Technikmuseum gelegen, zeigt Désiré Feuerle in einem Industriedenkmal aus dem 2. Weltkrieg, einem  ehemaligen Telekommunikationsbunker, seine Sammlung aus internationalen zeitgenössischen Künstlerpositionen, die er kaiserlich-chinesischen Möbeln und antiker Kunst aus Südostasien gegenüberstellt.

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Wie für die Sammlung Boros, wurde für das neue Museum ein ehemaliger Bunker aus dem 2. Weltkrieg umgebaut.Der ehemalige BASA-Bunker diente Anlagen des Fernmeldenetzes der Deutschen Reichsbahn. Erd- und Untergeschoss boten große freie Flächen für große technische Gerätschaften. Anfang der Sechziger werden hier Teile der Senatsreserve, Güter, die die West-Berliner im Fall einer erneuten Blockade ein halbes Jahr lang versorgt hätten, eingelagert.

Zuständig für die Wiederaneignung von 6480 Quadratmeter Fläche Industriekultur war der britische Architekt John Pawson, der ineiner minimalistischen Architektursprache die Rekonstruktion vollzog.Pawson ging es darum die Substanz so wenig wie möglich zu ändern. Behutsam wurden herausstehende Nägel gezogen, Stalaktiten sowie Wasserschäden erhalten und die Wände von Graffitis gereinigt. Mit wenigen Durchbrüchen, möglichst dezenten Einbauten und einem staubbindenden Bodenbelag konnte die vormalige Aura bewahrt werden. Auf dem Dach des länglichen Gebäuderiegels wurde ein Gästeapartment für den Museumsgründer Désiré Feuerle errichtet.

Auf zwei Geschossebenen, die von massiven, rechteckigen Stützen gegliedert werden, präsentiert sich die Sammlung großflächig. Der Rundgang beginnt im Untergeschoss: Im Sound Room erklingen zarte Klänge des Komponisten John Cage.Hinter hohen Glasscheiben befindet sich der nächste Ausstellungsraum, der Lake Room. Eine Wasserfläche bildet in diesem Bereich des Bunkers, der zuvor unter Wasser stand, das einzige Exponat. Mit dem Lake Room verbindet sich auch ein Konzept der nachhaltigen Energieversorgung. Mit einer Erdwärmepumpe wird das gesamte Museum mit Wärmeenergie versorgt.Angrenzend zum Lake Room findet sich eine etwa zehn mal zwölf Meter große, deckenhohe Box, der Incense Room. Aus schwarzem, spiegelndem Glas wurde sie als dritter Ausstellungsraum eingefügt. Über ein paar Stufen wird der Besucher in den abgedunkeltlen Raum geleitet. Die Box steht für die Incense-Zeremonie, eines der ältesten Traditionen Chinas zur Verfügung. Zur Zeremonie gehören Weihrauchdüfte, mit denen man in einen rauschartigen, spirituellen Zustand gelangt.

Teil der Sammlung sind Khmerskulpturen des 7.-13. Jahrhunderts aus Stein, Bronze und Holz. Gezeigt werden kaiserlich-chinesische Lack- und Steinmöbel. Sogenannte Gelehrtenmöbel, die von der Han Dynastie bis hin zur Qing Dynastie, von 200 v. Chr. bis ins 18. Jahrhundert reichen.

Arbeiten zeitgenössischer Künstler, wie Cristina Iglesias, Adam Fuss, Nobuyoshi Araki, Anish Kapoor, Zeng Fanzhi und James Lee Byars bilden hierzu einen spannenden Kontrast.

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