50 Prozent aller Geflüchteten weltweit sind weiblich! Die Performance basiert auf realen Stimmen von weiblichen Geflüchteten. Sie wurden 2018 über acht Monate von drei Schauspielerinnen der Compagnie in ihrer Unterkunft besucht. Sie gaben die Zustimmung zur Dramatisierung ihrer Geschichten. Daraus bildet sich ein Gerüst, inspiriert vom Text von Beckett.
Ulrike Düregger, künstlerische Leiterin, hat daraus einen eigenständigen Text entworfen, der diese weiblichen Perspektiven ins Zentrum rückt und somit sichtbar macht.
2026, 10 Jahre nach dem "Fluchtsommer", erfolgt eine Bestandsaufnahme. Was passiert, wenn das Leben weitergehen soll – aber niemand „Go“ sagt? Eine Sprache dir nie gehört? Dies beleuchtet die Inszenierung, ein dichter, körperlicher Abend, gendersensibel mit den Performerinnen Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster und Ulrike Düregger.
Zwischen Herkunft und Zukunft werden Gewaltstationen entlang weiblicher Fluchtrouten spürbar.
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