Jedes seiner Gemälde ist von einer dichten Ansammlung von Figuren bevölkert, die durch spontane Linienführung, lebendige Farben, Farbtropfen, symbolische Bildsprache und spielerische Verzerrungen dargestellt werden. Zusammen bilden diese Gesichter eine Bildsprache, die die Komplexität, die Widersprüchlichkeit und die emotionale Intensität des zeitgenössischen Lebens widerspiegelt.
Anstatt sich außerhalb dieser sozialen Spannungen zu positionieren, nutzt Chapheau die Malerei als einen Prozess der Selbstreflexion. Die Werke erkennen den eigenen Platz des Künstlers innerhalb von Systemen der Spaltung an und schlagen gleichzeitig Offenheit, Neugier und Mitgefühl als Alternativen zur Trennung vor.
FACES lädt die Betrachter dazu ein, über Etiketten und Vorurteile hinauszuschauen, und fördert so die Begegnung mit Individualität, Verletzlichkeit und unserer gemeinsamen Menschlichkeit.
Aufgrund des großen Erfolgs wird die Ausstellungslaufzeit bis zum 22. August 2026 verlängert.

