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The Bleed ist ein unabhängiges Künstlerinnenkollektiv, das sich seit 2017 in Berlin entwickelt hat. Acht Künstlerinnen bilden den Kern des Projekts und verbinden ihre eigene künstlerische Praxis mit einem gemeinsamen Engagement für die unabhängige Kunstszene.


Ihre Arbeiten bewegen sich in sehr unterschiedlichen Medien und Bildsprache, von Malerei, Illustration und Street Art über Mixed Media, Collage, Risografie und Siebdruck bis hin zu Pixel Art. Genau diese Vielfalt bildet den Ausgangspunkt für EINTOPF: THE BLEED.


Wie bei einem Eintopf, in dem verschiedene Zutaten zusammenkommen, vereint die Ausstellung unterschiedliche Biografien, Techniken, Einflüsse, Temperamente und künstlerische Positionen. Jede bewahrt ihren eigenen Charakter, und gerade aus dieser Verschiedenheit entsteht etwas Gemeinsames.


The Bleed ist dabei weit mehr als eine Gruppe von Künstlerinnen. Im Laufe der Jahre ist ein Netzwerk aus Ausstellungen, Kooperationen, Veranstaltungen und Begegnungen entstanden. Seit 2017 haben sie mehr als 150 Künstlerinnen präsentiert und unterstützt und über 60 Einzel- und Gruppenausstellungen organisiert, ebenso wie Konzerte, Lesungen, Drawing Sessions, Workshops und andere Formate.


Die Geschichte ihrer Räume begann bereits vor der Entstehung des The-Bleed-Kollektivs. Let It Bleed öffnete 2011 in der Wiener Straße in Kreuzberg seine Türen und zog später in die Oranienstraße, wo sich der Raum bis heute befindet. Im Laufe der Jahre wurde Let It Bleed zum Ausgangspunkt und Treffpunkt des Kollektivs. 2024 wuchs das Projekt mit der Eröffnung von The Bleed Berlin in der Wrangelstraße weiter, 2025 folgte The Bleed Athens.


Ihre Räume sind zugleich Galerien, Verkaufsorte und Treffpunkte: Orte, an denen Kunst gezeigt, entdeckt, gekauft und direkt unterstützt werden kann, auch Orte, an denen Kooperationen, neue Ideen und Verbindungen zwischen Künstler:innen und Publikum entstehen.


Mit EINTOPF: THE BLEED möchten sie in der Galerie KungerKiez sowohl ihre individuellen Arbeiten als auch das gemeinsame Projekt dahinter vorstellen: die Künstler:innen, die Räume und das Netzwerk, das sich über die Jahre entwickelt hat.

Zusätzliche Informationen
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