Nach Schillers «dramatischem Gedicht» rückt Verdi die inneren Zerreißproben zwischen politischer Pflicht und persönlichem Begehren ins Zentrum.
In der Inszenierung von Marco Arturo Marelli verdichtet sich dieses Ringen zu einem archetypischen Spiel.
Ein solches Drama braucht charismatische Stimmen; hier sind Sänger*innenpersönlichkeiten wie Tareq Nazmi als Filippo II, Ève-Maud Hubeaux als Eboli, Adriana Gonzáles als Elisabetta sowie Nicola Alaimo als Posa neu zu entdecken. Najmiddin Mavlyanov übernimmt die Titelrolle.
Erstmals an der Deutschen Oper Berlin dirigiert Dan Ettinger, der bereits in Mannheim und Tel Aviv Generalmusikdirektor war.











