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Symphoniekonzert Yamada & Ferrández

Florence Price kannte die Hindernisse, die ihr begegneten: „Ich bin eine Frau und in meinen Adern fließt Schwarzes Blut“, schrieb sie. Dennoch gelang ihr mit ihrer Ersten Symphonie ein historischer Erfolg.

1932 ausgezeichnet im Rodman-Wanamaker-Wettbewerb, wurde sie kurz darauf vom Chicago Symphony Orchestra aufgeführt – als erstes Werk einer Schwarzen Komponistin durch ein großes US-Orchester.

In der Symphonie verbindet Price klassische Traditionen mit afroamerikanischen Klangwelten und setzt Dvořáks Neunter bewusst einen Juba-Tanz entgegen. So erweitert sie die Möglichkeiten der Gattung und verknüpft europäische Symphonik mit eigenen kulturellen Wurzeln.

Auch Antonín Dvořák beschäftigte sich während seiner Amerika-Zeit intensiv mit den dortigen Musiktraditionen. Sein berühmtes Cellokonzert jedoch folgt stärker seinem böhmischen Idiom. Das Werk trägt zugleich eine persönliche Spur: Das innige Adagio widmete er seiner schwer erkrankten Schwägerin Josefína. Nach ihrem Tod überarbeitete er das Finale, das mit einem verklingenden Cello-Solo endet.

Besetzung

  • Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
  • Kazuki Yamada, Dirigent
  • Pablo Ferrández, Violoncello

Programm

Antonín Dvořák

Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

Pablo Ferrández, Violoncello

Florence Price

Symphonie Nr. 1 e-Moll

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Zusätzliche Informationen
Termine
März 2027
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