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Dženana Vucics *after war* ist eine unerschütterliche Auseinandersetzung mit Gewalt und ihren Folgen – erfüllt von Gedichten, die zwischen persönlicher Erfahrung und schriftlicher Überlieferung changieren, um das „Danach“ und die fortwährende Nachwirkung von Krieg, Völkermord und Vertreibung zu ergründen.

Ausgehend vom Bosnienkrieg und seinen Traumata, untersucht dieses eindringliche Debüt Themen wie Identität und das Gefühl des Dazugehörens (oder Nicht-Dazugehörens), die Sprache und ihre Leerstellen, die Geschichte und die Art, wie wir uns an sie erinnern, sowie die Gewalt und unsere eigene Verstrickung in sie.

Die Gedichtsammlung wird am 30. Juli in Berlin im Rahmen einer Buchvorstellung präsentiert, die Lesungen der Autorin sowie ein von Alexander Wells moderiertes Gespräch umfasst.

Alexander Wells ist freier Autor und Kritiker in Berlin. Seine Texte erschienen unter anderem in *The Guardian*, *Poetry*, *The Drift*, *Mekong Review* und *Meanjin*. Von 2020 bis 2025 verantwortete er das Literaturressort der monatlich erscheinenden Printpublikation *The Berliner*. Derzeit arbeitet er an einem Buch über Vögel.

Dženana Vucic ist eine bosnisch-australische Autorin, Lektorin und Kritikerin mit Sitz in Berlin. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Publikationen veröffentlicht, darunter im *Australian Book Review*, *Australian Poetry Journal*, *Overland*, *SAND* und *Sydney Review of Books*. *after war* ist ihre erste Gedichtsammlung.

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