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Juan de Roelas’ Altarbild zeigt den Jesuiten Fernando de Mata, der eine Vision der Maria Immaculata empfängt. Vor dem Hintergrund des gerade in Sevilla verbreiteten Kultes der Unbefleckten Empfängnis verbindet das Werk reformkatholische Frömmigkeit mit komplexer Marienikonographie.

Pilgerattribute und visionäre Distanz markieren Mata als Vermittler zwischen irdischer Andacht und himmlischer Erscheinung.


Referent:innen: Dr. Sven Jakstat, Gemäldegalerie Berlin und Prof. Dr. Dr. Felix Körner SJ, Humboldt-Universität zu Berlin


Die interdisziplinäre Veranstaltungsreihe „Christliche Bildbetrachtung“ findet − bis auf die Sommerpause − in der Regel einmal im Monat statt und ist eine Kooperation der Stiftung St. Matthäus mit der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. Entsprechend dem Kalender des Kirchenjahres werden ausgewählte Bilder von einer Kunsthistorikerin oder einem Kunsthistoriker und einer Theologin oder einem Theologen besprochen und zur Diskussion gestellt.


Bitte beachten Sie:

  • Die Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
  • Tickets erhalten Sie ab 15:30 Uhr an der Kasse im Foyer. Es können maximal zwei Tickets pro Person ausgegeben werden.
  • Teilnahme kostenfrei.
Zusätzliche Informationen
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