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LIVE 2022 / Support: Lau Noah

Der Ausnahmemusiker Chris Thile ist Mitglied der Grammy-ausgezeichneten Bands Nickel Creek und Punch Brothers – er hat Kollaborationen mit Künstlern wie Yo-Yo Ma, Brad Mehldau und Michael Daves sowie sechs Alben unter eigenem Namen aufgenommen.

CHRIS THILE
CHRIS THILE © Josh Goleman

Er gehört zweifellos zu den Musikern, die Grenzen sprengen. Nicht nur wegen seiner beeindruckenden Technik und der Nahtlosigkeit, mit der er zwischen Genres hin und her springt. Vor allem wegen seines Instruments, der Mandoline. So beschränkt in Klang und Umfang es erscheinen mag: Chris Thile bringt damit auch große Säle zum Kochen – vom Guardian als »das seltene Wesen: ein Allround-Musiker, der sich in jedem Stil, von Bluegrass bis Klassik, zurechtfindet« bezeichnet.

Chris Thile präsentiert mit seinem aktuellen Werk »Laysongs« sein erstes echtes Soloalbum. Nur Thile, seine Stimme, seine Mandoline und das Vorhaben, sich mit der eigenen Spiritualität auseinanderzusetzen.

»Laysongs« entstand 2020 während des Lockdowns in der Pandemie in einer umgebauten Kirche im Bundesstaat New York und kommt nun endlich live auf die Bühne. Das Herzstück des Albums ist das dreiteilige »Salt (in the Wounds) of the Earth«, das von C.S. Lewis‘ »The Screwtape Letters« inspiriert wurde und Thile 2018 während einer Composer’s Residency in der Carnegie Hall uraufgeführt hat.

Es war die erste (und bisher einzige) Musik, die er dafür komponiert hat, um sie allein aufzuführen, was sich wie eine Gelegenheit anfühlte, einige Worte zu singen, die man nicht unbedingt einem Kollegen in den Mund legen sollte. Und er ahnte nicht, dass er erst am Anfang dessen stand, was sich zu einem solistischen Abenteuer entwickeln sollte, beruflich und – wer weiß – auch philosophisch.

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