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August-Programm

Brotfabrik - Kunst ist Lebensmittel!

Das August-Programm steht.

Die Reihe ¡A las Barricadas! Bürgerkrieg und Revolution in Spanien (1936-1939) endet zwar am 31. Juli, aber im August wird es noch zwei Nachschläge geben: Zum einen wird der Oscar-prämierte Regisseur Pepe Danquart sein Frühwerk Die lange Hoffnung vorstellen (01.08., 18:30 Uhr), zum anderen wird der Regisseur Volker Hoffmann - aufgrund der großen Nachfrage - noch einmal zu einem Publikumsgespräch zu seinem neuen Film Außen abgekühlt doch voller Glut im Inneren über den Spanienkämpfer Karl Brauner kommen (02.08., 19:00 Uhr).

Aus Anlass der Veröffentlichung des Bestsellers Das Totenschiff vor 100 Jahren wird am 4. August, 18:30 Uhr, den Dokumentarfilm Flüchtig - Das rätselhafte Leben des B. Traven (R: Xavier Villetard) gezeigt und Ralf G. Landmesser, den Vorsitzenden der Internationalen B. Traven Gesellschaft, ist zu Gast, der ergänzende Informationen liefert und für ein Publikumsgespräch zur Verfügung steht.

Am 5. August, 18:30 Uhr, feiert Bike the Line von Robert Tomschke Premiere. In dem Dokumentarfilm begeben sich 6 Familienväter auf eine außergewöhnliche Radtour von Wismar bis Wien – entlang der ehemaligen Demarkationslinie. Begegnungen mit der Sportlegende Täve Schur, Zeitzeugen, Historikern und Menschen am Wegesrand verweben Vergangenheit und Gegenwart zu einer eindrucksvollen Erzählung über Erinnerung, Verantwortung und die Hoffnung auf Frieden. Das Filmteam wird anwesend sein.

Den Regisseur Florian Karner ist zu Gast am 8. August, 19:00 Uhr, zu einer Preview seines neuen Films Finding Connection. Der Film erzählt von unserer digitalen Welt, in der echte menschliche Nähe zur Seltenheit wird, und zeigt Menschen, die Halt in den Algorithmen von KI-Systemen finden.

Am 21. August, 19:00 Uhr, wird Regisseur Hansi Breier zu einer Wiederaufführung seines Films Das Land, in dem ich geboren bin kommen. Ein Film über Rumänien, über den Osten und den Westen, über Gott und die Welt, über zwei Mönche und vier Rumänen. Der Film ist eine Liebeserklärung an diese Menschen und ein optimistisches Statement für die Zukunft dieses in der Öffentlichkeit weithin ignorierten Balkanlandes. Ein zeitloses Film-Essay, das in diesem Jahr das 25 jährige Jubiläum mit einer Kino Tour feiert.

Dass eine deutsche Punk-Doku auch ohne die Toten Hosen oder Die Ärzte funktioniert, zeigen die Filmemacherinnen Ronja & Ronny. In ihrer Doku Generation Y Punk geht es um DIY-Punk in Deutschland zwischen den Jahren 2000 und 2020. Sie besteht aus 3 unabhängig voneinander laufenden Teilen, von denen Von Veganismus, Gentrifizierung und Festivals an diesem Abend (22.08., 20:30 Uhr) gezeigt wird. Die Vorführung wird von einem Vortrag begleitet: Einfach machen – Wie linke Subkultur durch Selbstbeteiligung lebendig wird.

Am 30. August wird eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Comic-Kunst 80 Jahre geehrt: Jacques Tardi. Als Hommage an ihn wird zweimal (27.08, 18:00 Uhr + 30.08., 17:30 Uhr) der Film Tardi-Schwarz auf Weiß von Pierre-André Sauvageot gezeigt. Der Regisseur hat ihm zwei Jahre lang über die Schulter geschaut und ihn in den Wegen seiner Recherchen, seiner Art zu arbeiten portraitiert.

Programm: HIER

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