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Dramatisch, leidenschaftlich, klagend – Werke in der Tonart c-Moll haben einen ganz eigenen Charakter. Franz Schubert schrieb seinen schmerzvollen c-Moll-Streichquartettsatz bereits als 17-Jähriger. Johannes Brahms hingegen feilte fast 20 Jahre an seinem düster-aufbegehrenden Opus 51 Nr. 1.

Über beiden steht das große Vorbild Ludwig van Beethoven: Sein Quartett op. 59 Nr. 1 führt zwar in die hellere Klangwelt von F-Dur, entfaltet aber eine musikalische Dichte und expressive Kraft, die weit in die Romantik vorausweist.

Im mitreißenden Finale greift Beethoven ein populäres russisches Thema auf – eine Hommage an Graf Rasumowsky, den Auftraggeber des Werks.

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