Im Rahmen der monatlichen Programmreihe BERLATIN präsentiert das Kino Babylon die Berlin-Premiere des Dokumentarfilms „Night Has Come“ (Originaltitel: Vino la Noche) von Paolo Tizón.
Die Koproduktion aus Peru, Spanien und Mexiko begleitet eine Gruppe junger Rekruten während ihrer freiwilligen Ausbildung in den peruanischen Streitkräften. Angesiedelt in der von internen Konflikten und der Drogenpolitik geprägten VRAEM-Region, beleuchtet das Werk den Transformationsprozess jugendlicher Identitäten unter dem Einfluss militärischer Disziplin.
Die Kameraführung zeichnet sich dabei durch eine intime Perspektive aus, die jenseits des institutionellen Drills auch Momente von Vulnerabilität und zwischenmenschlicher Fürsorge innerhalb der Kasernenmauern dokumentiert.
„Night Has Come“ markiert ein eindringliches Langfilmdebüt, das sich kritisch mit der Konstruktion von Maskulinität und den psychosozialen Kosten bewaffneter Konflikte auseinandersetzt. Für seine differenzierte Darstellung wurde das Werk unter anderem mit dem Spezialpreis der Jury beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary sowie dem Preis für die Beste Regie beim Málaga Film Festival ausgezeichnet.
Die Vorführung findet in der Originalfassung mit englischen Untertiteln statt;
im Anschluss an das Screening bietet ein Publikumsgespräch mit dem anwesenden Regisseur Paolo Tizón Gelegenheit zur vertiefenden Einordnung der thematisierten gesellschaftspolitischen Dynamiken.
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Februar 2026
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