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Mesopotamien zwischen Euphrat und Tigris zählt zu den ältesten Klanglandschaften der Welt. Den zahlreichen Zivilisationen dieser Region ist ein gemeinsames musikalisches Erbe eingeschrieben.

Im Konzert treffen alte Tonarten, Volksmelodien und Improvisationen aufeinander und verbinden verschiedene Sprachen und Rhythmen zu einem gemeinsamen Puls. Türkische, syrische, kurdische und persische Klänge laden dabei nicht zu einer Reise in die Vergangenheit ein, sondern zu einer Begegnung mit einer lebendigen Tradition.

Zur neuen Reihe Unerwartet vertraut – „aşina“ ist ein Wort persischen Ursprungs und bezeichnet etwas, das vertraut ist, auch wenn Menschen es nicht vollständig kennen: ein Gefühl der Nähe, das keiner Erklärung bedarf.

Die gleichnamige Konzertreihe steht für ein neues Hören, das das Bekannte im vermeintlich Fremden erkennt und ihm neue Nähe schenkt. Aşina verbindet nicht durch eine Kultur, sondern über gemeinsame Empfindungen.

Für die Reihe kommen international renommierte Musiker:innen nach Berlin, manche von ihnen nach langer Zeit eigens für diese Konzerte. Überlieferte Traditionen, Künstler:innen der urbanen Szene sowie in den Konzerthäusern selten gehörte musikalische Ausdrucksformen treffen auf der Bühne aufeinander und lassen die Musik der Gegenwart erklingen. Gleichzeitig begegnen sich im Publikum Lebenswelten, die sich im Alltag oft nur nebeneinander bewegen.

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