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Ein dunkler Raum wird nur vom Video einer Mutter erhellt. Dann bricht die Verbindung ab. Von diesem unterbrochenen Bild aus entfaltet sich Āzādi als poetische, politische und persönliche Solo-Performance über das Beobachten einer Katastrophe im Iran aus der Sicherheit Europas.


Arash Azarm verbindet Monolog, Bewegung, Live-Kamera, Projektionen, dokumentarische Fragmente, Text, Klang und Stille. Nachrichten, private Anrufe, Todeszahlen, Erinnerungen, bürokratische E-Mails, Clubnächte und Träume treffen aufeinander. Im Zentrum steht ein iranischer queerer Körper, der eine Grenze überquert hat, während Iran den Körper nie verlassen hat. Āzādi fragt, wie aus der Ferne getrauert werden kann, was Überleben mit Schuld macht und was Freiheit bedeutet, wenn der Körper sicher ist, aber der Kopf zu Hause bleibt.


  • Englisch und Persisch mit englischen Untertiteln


Hinweis zu sensiblen Inhalten:

Die Performance thematisiert staatliche Gewalt und Tod im Iran, Internet-Blackouts, Trauer, Exil, queere Verfolgung, psychische Belastung und Überlebensschuld. Sie enthält dokumentarische Bild- und Tonfragmente, Todeszahlen, Dunkelheit sowie plötzliche Licht- und Tonwechsel. Es wird keine grafische Gewalt gezeigt.

  • Konzept, Text & Performance: Arash Azarm
  • Assistenz & Performance: Setareh Maleki
  • Video & Visual Art: Giovanni Dinello
  • Musik & DJ-Set: Balthazar Martinez
  • Künstlerische & technische Assistenz: Rahel Jenny Egger Technik: Haesoo Jung
  • Mentoring: Azadeh Ganjeh
  • Entwickelt im MA Expanded Theatre, HKB/BFH

Termine
September 2026
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