Mit einer Ausstellung und einer künstlerischen Installation am Brandenburger Tor und einem kostenfreien Sonderprogramm erinnert die Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin vom 13. bis 16. August an den Bau der Berliner Mauer vor 65 Jahren.
Rund um den 13. August sind viele Veranstaltungen geplant, die der Opfer gedenken, Geschichte veranschaulichen und den Wert von Freiheit und Demokratie vermitteln.
Die zentrale Gedenkveranstaltung findet am 13. August um 10 Uhr in der Bernauer Straße statt und wird live auf den Vorplatz der Kapelle der Versöhnung übertragen. An mehreren historischen Orten der Stiftung sind zudem Führungen, Live Speaking, Musik und Kreativangebote geplant. Die Biografien der 140 Todesopfer an der Berliner Mauer werden vorgetragen. Für die meisten Veranstaltungen (außer für die Übertragung der Gedenkveranstaltung und einige Führungen) ist keine Anmeldung erforderlich.
Ausstellung:
Mauerblicke. Berlin 1961–1990Donnerstag, 13. August – Montag, 17. August 2026
Brandenburger Tor, Platz des 18. März, 10117 Berlin
Die Open-Air-Ausstellung zeichnet die Geschichte der Teilung Berlins nach und gibt Einblicke in das Zeitgeschehen von 1961 bis 1990. Mit Texten und großformatigen Fotografien aus den 1960er, -70er und -80er Jahren werden Entstehung, Verlauf und Auswirkungen der Berliner Mauer sowie die besondere Situation am Brandenburger Tor beleuchtet. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie die Menschen in Ost- und West-Berlin, aber auch Gäste der Stadt auf die Grenzabriegelung reagierten und im Laufe der Jahre mit ihr lebten.
Installation
Auf einer Länge von 30 Metern entsteht eine räumliche Intervention. Sie verweist auf die physische Präsenz der Mauer und konfrontiert Besuchende mit der Brutalität der Grenzziehung. Gleichzeitig lenkt die Durchlässigkeit des Materials den Blick auf das Dahinter.
Je nach eigener Positionierung zur Installation wird diese transparent. Wo einst kein Durchkommen war, öffnet sich der Blick in die Weite, teils klar, teils verschwommen. Dann wieder verblendet die Installation den Blick und gibt nur ein punktuelles, scharf umrissenes Sichtfeld frei. So werden in der Interaktion im öffentlichen Raum Momente der Trennung und der Begegnung erfahrbar und der eigene Standpunkt sowie die damit verbundene Perspektive spielerisch zur Disposition gestellt.
Die Installation von Hubertus Hamm ist erstmals und nur für vier Tage im Rahmen des Sonderprogramms in Berlin zu sehen.
Donnerstag, 13. August – Montag, 17. August 2026
Brandenburger Tor, Platz des 18. März, 10117 Berlin
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Zusätzliche Informationen
Aufgrund der Demonstration „Rave The Planet Parade“ bleiben Installation und Ausstellung am Brandenburger Tor am 15. August geschlossen, dafür sind diese über den Programmzeitraum hinaus am 17. August geöffnet.