Direkt zum Inhalt
360°-Panorama von Yadegar Asisi mit Blick auf Burgberg
360°-Panorama von Yadegar Asisi mit Blick auf Burgberg asisi, Foto: Tom Schulze

DIE MAUER - das asisi Panorama zum geteilten Berlin

Eine Zeitreise in die 1980er Jahre

Wie ein Herbsttag im Berlin der 1980er Jahre ausgesehen hat? Der riesige, 360° Installationsraum von Yadegar Asisi schickt Sie auf Zeitreise.

Tickets

Ein trüber Herbsttag im Berlin der 1980er Jahre. Hinter der bunt bemalten Mauer liegt ein kahler Grenzstreifen, ausgeleuchtet von kalten Scheinwerfern. Wie das Leben zu beiden Seiten der Berliner Mauer ausgesehen und sich angefühlt hat, vermittelt Ihnen das asisi Panorama zum geteilten Berlin – DIE MAUER. An der Ecke Friedrichstraße und Zimmerstraße, direkt neben dem Checkpoint Charlie, steht die zylindrische Stahlrotunde von Yadegar Asisi. Auf seinem riesigen Panoramabild im 360° Installationsraum zeichnet der Künstler das Alltagsleben auf beiden Seiten der Mauer nach. Der Maßstab 1:1 bringt Sie auf Augenhöhe mit den Szenen aus dem geteilten Berlin.

Ein Blick über die Mauer: Von Kreuzberg nach Mitte

Asisi lebte selbst in den 80er Jahren in Kreuzberg und bündelt in dem Panorama seine Erinnerungen. Er erzählt detailreich Geschichten, die so nicht zeitgleich geschehen wären und doch ein Gesamtbild der damaligen Zeit vermitteln.

Bei Ihrem Besuch betreten Sie die vier Meter hohe Plattform in der Mitte der Rotunde. An einem Tag mit Sonnenauf- und Untergang werden Sie graue und unsanierte Häuserfassaden, spielende Kinder, Graffiti-Maler oder Betrunkene an einer Currywurstbude in West-Berlin entdecken. Und DDR-Grenzsoldaten, die ihren Kontrollen im Grenzstreifen nachgehen und aus den Wachtürmen das Leben im Westteil der Stadt beobachten. Im Osten rufen weiße Parolen auf rotem Untergrund zur Staatstreue auf, während im Westen bunte Reklamen den Konsum anfachen.

Fiktives Panorama, echte Zeitzeugen

Ergänzt wird der fiktive Herbsttag in Berlin durch eine Foto-Ausstellung von Zeitzeugen. So zeigen rund 80 Privatfotos von Berliner:innen zur Zeit des Mauerbaus den ganz persönlichen Alltag mit der Mauer. Szenen von Kreuzberger Anwohner:innen sind ebenso zu sehen wie spielende Kinder im Hof eines DDR-Kindergartens oder ein Hochzeitspaar, das sich auf einem Balkon mit der Mauer im Hintergrund ablichten lässt. 

Verschiedene Filme zum Thema runden die Ausstellung ab.

Im Zentrum steht dabei immer die Frage, wie sich Menschen an schwierige Verhältnisse anpassen, um ein möglichst normales Leben führen zu können. Wie eine Mauer und eine geteilte Stadt zum Alltag werden konnten.

Tickets

Öffnungszeiten

Täglich 10:00 – 18:00