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Currywurst-Maskottchen am Eingang des Deutschen Currywurst Museums in Berlin
Deutsches Currywurst Museum in Berlin © Deutsches Currywurst Museum

Deutsches Currywurst Museum

Ein Kultsnack geht um die Welt

Sie ist der Star der Wurstbratereien in Berlin, Tokio, Rio oder L.A. – die Currywurst. Ursprünglich kommt sie aus Berlin. Und tatsächlich landen über 800 Millionen Currywürste pro Jahr im Magen der Deutschen. Im Deutschen Currywurst Museum lernen Sie die Geschichte der fein geschnittenen und mit rotem Curry-Ketchup übergossenen Brat- oder Brühwurst kennen. Auch zur Imbisskultur erzählt Ihnen die in Deutschland einmalige Ausstellungeiniges. So können Sie sich zum Beispiel eine Imbissbude von innen anschauen. Folgen Sie dem roten Soßenstrom und beginnen Sie Ihren Rundgang.

Vom roten Soßenstrom zum Wurstsofa

Herta Heuwer, Besitzerin eines Imbissstands in Berlin-Charlottenburg, soll angeblich 1949 die Currywurstsoße erfunden haben. Was sicher ist: Sie verfeinert mit einer neuen Soße aus verschiedenen Gewürzen und Tomatenmark ihre Würste. Den Berlinern schmeckt's. Darunter auch Unternehmensberater Martin Löwer, der 2009 das Currywurst Museum ganz in der Nähe des Checkpoint Charlie eröffnet.

Das Museum ist eine Erlebnisausstellung: Ein roter Soßenstrom führt Sie zu den einzelnen Stationen. Von einer roten Decke hängen dicke, rote Soßentropfen. An einer Säule lehnen gigantische Pommes. Überall stehen Möbel in Currywurstform und aus Ketchupflaschen dringen Currywurst-Songs. Auch in Ausschnitten von TV-Serien geht es um die Wurst. Auf Ihrem Rundgang kommen Sie außerdem an der nachgebauten Wohnküche von Herta Heuwer vorbei. Hier können Sie nachvollziehen wie solch eine Soßenküche in den Nachkriegsjahren funktioniert. Nehmen Sie zwischendurch Platz auf dem Wurstsofa oder riechen Sie an den exotischen Currymischungen in der Gewürzkammer. Im Vorraum des Museums duftet es wiederum typisch: Ein Imbissstand bereitet verschiedene Würste und Soßen zu. Auch für Vegetarier gibt es Angebote. Runden Sie Ihren Rundgang im Museumsshop mit kuriosen Souvenirs zum Thema Wurst ab.

Highlights des Deutschen Currywurst Museums

  • dreidimensionaler Stadtplan mit Berliner Imbissbuden
  • Imbissbude mit verschiedenen Wurstsorten und Soßen
  • Riechorgel mit Currymischungen
  • Herta Heuwers Wohn- und Soßenküche
  • Ausschnitte zum Kultsnack aus TV-Serien wie „Die drei Damen vom Grill“

Vom Faustkeil bis zum Rosinenbomber

Rund zehn Minuten Fußweg sind es vom Currywurstmuseum bis zum Museum für Kommunikation. Im Lichthof besteht das Empfangskomitee aus drei sprechenden Robotern. Ein virtueller Rundgang mit interaktiven Stationen führt Sie durch die Geschichte der Kommunikationsmittel vom Faustkeil bis zum Smartphone. Zu den Highlights des Museums gehören die Blaue und Rote Mauritius, die wertvollsten Briefmarken der Welt. Südöstlich vom Deutschen Currywurst Museum am Landwehrkanal finden Sie das Deutsche Technikmuseum Berlin. In Hallen und auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs stehen historische Flugzeuge, Schiffe und Eisenbahnen. So hängt direkt über dem Eingang ein Rosinenbomber vom Typ Douglas C-47 B Skytrain. Auch die Geschichte der Schifffahrt können Sie anhand von Modellen und historischem Kartenmaterial nachvollziehen.

Unsere Tipps zu Ihrem Besuch im Berliner Currywurstmuseum

Rasch und bequem kommen Sie mit der U-Bahn zum Museum: Fahren Sie mit der U6 oder U2 bis zur Station Stadtmitte. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Mit der Berlin WelcomeCard bekommen Sie 25% Ermäßigung auf den Eintritt. Das Museum hat auch montags geöffnet und gibt Ihnen dann einen Nachlass von 20%. Im Eintritt dabei ist eine Currywurst in the Cup als Kostprobe.

Infos für Schulklassen

Schulklassen erhalten ab zehn Schüler zahlen eine Ermäigung. Führungen müssen Sie zwei Wochen vor dem Besuch anmelden. Auch gibt es eine Museumsrallye mit Ratebogen. Dabei lernen die Schüler das Museum an 26 interaktiven Stationen kennen.

 

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Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag 10:00 – 18:00

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